Der Nürburgring - Klassiker unter den Rennstrecken

Der Nürburgring – Der Maßstab für fahrerisches Können und prachtvolle Rennstrecken weltweit. Der legendäre Kurs führt auf über 20,8 Kilometer durch die waldreiche Gegend, ein schier endloses Labyrinth mit 33 Links- und 40 Rechtskurven, mit bis zu 17-prozentigen Steigungen und bis zu 11-prozentigen Gefällen, mit einem Höhenunterschied von zirka 300 Metern und mit Streckenabschnitten, deren Namen jeder Autofan kennt: Hohe Acht, Brünnchen, Karussell, Fuchsröhre, Wippermann, Schwedenkreuz oder Schwalbenschwanz.

Anfangs galt der Nürburgring in erster Linie als Wirtschaftsförderungsprojekt, denn der Kreis Adenau gehörte zu den ärmsten in Deutschland. Der 1925 ins Amt gekommene Verwaltungschef Otto Creutz hielt es für eine lohnende Idee, die bereits von seinem Vorgänger Erich Klausener ins Spiel gebrachten Pläne für einen dauerhaften Rennkurs in der Eifel wirklich umzusetzen.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. September 1925. In den folgenden gut eineinhalb Jahren werkelten bis zu 3000 Arbeiter am Streckenverlauf, der sich wie ein graues Band durch die Eifellandschaft legte. Gebaut wurde ein dreiteiliger Kurs, der aus Nordschleife, Start- und Zielschleife sowie der Südschleife bestand. Berühmt-berüchtigt allerdings wurden nur die knapp 21 Kilometer der Nordschleife, auf denen sich bis heute Tragödien und Triumphe abspielen.

Das erste Autorennen auf dem „Circus Maximus der Eifel“ gewann Rudolf Caracciola in einem Mercedes S. Und seit dieser Zeit weht der Wind der historischen Boliden mit dem Stern auf der Haube durch die Hügel der Eifel. Ob Formel 1, DTM oder Truck GrandPrix, keine andere Automarke war jemals so erfolgreich.

Heute kann der Nürburgring auch mit historischen Fahrzeugen befahren werden. Immer wieder ist er Teil von Rallyes und Austragungsort von Rennen mit Oldtimern und Youngtimern, die in unterschiedlichen Klassen um den Sieg in der grünen Hölle kämpfen. Doch das Flair der Eifel, die hügeligen Wälder, die engen Kurven und die grandiosen Ausblicke kann man mit einem Oldtimer von Mercedes am besten bei einer Ringfahrt genießen, wenn der Rennkurs für den normalen Verkehr geöffnet ist.