Ein echter Hollywood-Star – Der Mercedes-Benz 190SL

Über 250 Auftritte in Filmen – unzählige prominente Fans, der 190 SL ist ein kleiner Star. Kein Wunder, dass sein Wert bei Automobil-Freunden aus der ganzen Welt stetig steigt.
Unter den Filmen, in denen der 190 SL eine mehr oder weniger gewichtige Rolle spielte, sind wahre Schätze der Filmkunst. Unvergessen das Remake des 30er-Jahre Klassikers „Die drei von der Tankstelle“ aus dem Jahr 1955 mit Walter Giller und Walter Müller. Auch wenn der Film schon titelbedingt vor Luxuskarossen und Klassikern strotzt, fällt der 190 SL besonders ins Gewicht. Auch in zahlreichen Serien kam der 190 SL immer wieder zum Einsatz. Die 70er-Jahre Kultkombo „Starsky und Hutch“ setzte nicht nur aus Eitelkeit auf den 190 SL, man schätzte auch den hohen Wiedererkennungswert für die Fans der Serie. 
Etliche Filme und TV-Serien aus den 60er, 70er und 80er -Jahren konnten mit der Teilnahme des 190 SL aufwarten. Nachfolgend eine kleine Auswahl der zum heutigen Stand genau 284 Teilnahmen des 190 SL von Mercedes Benz bei Dreharbeiten:

-    Die drei von der Tankstelle (1955)
-    Mein Schatz aus Tirol ( 1958)
-    Kindermädchen für Papa gesucht (1957)
-    Schön ist die Welt (1957)
-    Immer die Radfahrer (1958)
-    Starsky und Hutch (1975-79)
-    Natürlich die Autofahrer (1959)

Darüber hinaus kommt der 190 SL auch in der heutigen Zeit immer dann zum Einsatz, wenn ein Film über die damaligen Zeiten berichtet oder im Umfeld der Oldtimer-Szene spielt. 
Ein Film bleibt den Fans des 190 SL jedoch so sehr im Gedächtnis, das er für alle Zeiten mit dem 190 SL verbunden sein wird. Ebenso, wie die Hauptperson des Streifens, die schon zu Lebzeiten ein Mythos war und deren Tod bis heute ungeklärt ist. Die Rede ist von Rosemarie Nitribitt. 
„Das Mädchen Rosemarie“ erzählt in verschiedenen Fassungen aus den 60er bis 90er Jahren das Leben und den Mord an Rosemarie Nitribitt, die im Jahr 1957 in Frankfurt starb. Die Edelprostituierte fuhr zeitlebens einen schwarzen 190 SL, mit dem sie auf Kundenfang ging und auch in den besseren Kreisen der Gesellschaft verkehrte. Am 1. November 1957 fand die Frankfurter Polizei die Leiche der jungen Frau in der luxuriösen Wohnung. Alles deutete auf einen Raubmord hin. Bis zum heutigen Tag wurde der Täter jedoch nie ergriffen und ob ihrer prekären Verbindungen in die oberen Kreise bleibt ungeklärt, ob es bei ihrem Tod wirklich nur um Geld, oder vielleicht doch um mehr ging. 
„Das ist doch der Wagen von der Nitribitt“ bleibt allerdings auch heute noch bei der älteren Generation eine geflügelte Beschreibung für den 190 SL.