Mercedes-Benz R 129 – einer der Roadster-Klassiker

Bei Beresa Classic haben wir als traditionsreicher Autohändler in Steinfurt-Borghorst schon viele Oldtimer und Youngtimer kommen und gehen sehen. Ein klassisches Automobil wie der Mercedes-Benz R 129 Roadster heißen wir immer herzlich willkommen. Schließlich weist allein der lange Produktionszeitraum von 1989 bis 2001 darauf hin, welcher großen Beliebtheit sich diese schnittigen Fahrzeuge schon früh erfreuen konnten. 

Stars und Sternchen lieben den R 129 Roadster

Auch Weltstars haben in der Vergangenheit bereits auf den SL 500 gesetzt, der dieser Baureihe zuzuschreiben ist. Lady Di wurde beispielsweise mit einem SL 500 aus dem Jahr 1991 gesichtet, wie sie mit dem schlafenden Prinz William auf dem Rücksitz unterwegs war. Dieses Fahrzeug hat es inzwischen zurück nach Deutschland geschafft. Dianas ehemaliger Fahrzeugklassiker kann mittlerweile im Automobilmuseum von Mercedes-Benz in Stuttgart bewundert werden. Selbst Hollywoodgrößen wie Harrison Ford haben bereits auf ein Automobil dieses Typs gesetzt. Wenn auch Sie sich einen R 129 Roadster zulegen, sind Sie somit in sehr guter Gesellschaft.

Im Film „Heartbrakers“ aus dem Jahr 2001 hat ein SL 500 ebenfalls eine automobile Hauptrolle gespielt. Auch ein Blick auf die Stückzahlen bestätigt, dass es sich beim SL 500 um das beliebteste Modell dieser Baureihe gehandelt hat. Während vom SL 36 AMG nur zwei Exemplare produziert wurden, liefen vom SL 500 gleich 94.048 Fahrzeuge vom Band. Aus Gründen der Fairness sollte an dieser Stelle jedoch gesagt sein, dass das Sondermodell SL 36 AMG als Spezialanfertigung für den Sieger des Stuttgart MercedesCup Tennisturniers im Jahr 1995 vorgesehen war. Neben dem Siegerfahrzeug wurde lediglich ein weiterer Werkswagen als Versuchsträger von diesem Fahrzeugmodell produziert. Mit jeweils fast 40.000 produzierten Fahrzeugen erfreuten sich auch die Modelle SL 300 und SL 320 einer großen Beliebtheit. 

Technische Einzelheiten zu dieser Modellreihe

Die Baureihe R 129 war von Anfang an von einigen Besonderheiten geprägt. Immerhin wurde mit der Fahrzeugentwicklung bereits in der Mitte der 1970er-Jahre begonnen. Der extrem lange Produktionszyklus des Vorgängerfahrzeugs (R 107) führte dann jedoch dazu, dass das Vorhaben zunächst auf Eis gelegt werden musste, bevor die R 129 Roadster ihre Sternstunde feiern konnten. Wichtige technische Details wie die Überrollbügel, die automatisch ausfuhren, sowie eine Mehrlenkachse sollten einen ausreichenden Schutz der Insassen sicherstellen. Ein adaptives Dämpfungs-System war optional verfügbar. Den automatischen Überrollbügel hatte es zuvor noch bei keinem anderen Cabriolet aus dem Hause Mercedes-Benz gegeben. 

Auch die Integralsitze stellten eine wichtige Neuerung dar. Immerhin sorgten der integrierte Gurt sowie die Kopfstütze, die ebenfalls in den Sitz integriert wurde, dafür, dass ein wesentlich besserer Seitenhalt im Vergleich zu den Vorgängersitzen möglich wurde. Als weitere Besonderheiten konnten sich die Käufer für ein Panorama-Hardtop entscheiden. Wer sich auch während der kalten Wintermonate nicht von dem unnachahmlichen Cabrio-Feeling verabschieden wollte, hat diese Änderung im Rahmen der ersten Modellpflege sicherlich zu schätzen gewusst. Von einem Garagentoröffner bis hin zu einer Zusatzleistung war die Liste der zur Auswahl stehenden Sonderausstattungsmerkmale zudem lang. Ob elektrisch verstellbare Memory-Sitze, eine komplette Telefonvorrüstung für das D-Netz, ein Becherhalter in der Mittelkonsole oder eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage, so konnte für deutlich mehr Fahrkomfort gesorgt werden.