Wie kündigt sich ein Motorschaden an?

Wenn Sie einen Oldtimer oder einen kostspieligen Youngtimer von renommierten Marken wie Mercedes-Benz oder Porsche besitzen, ist ein Motorschaden wahrscheinlich Ihr größter Albtraum. Denn als Ihr Autohändler wissen wir von Beresa Classic in Steinfurt-Borghorst nur allzu gut, wie schwer Ersatzteile für Ihr klassisches Automobil zu bekommen sind. Nach dem Kauf werden Sie daher Ihr Bestmögliches tun wollen, um einen Motorschaden zu vermeiden. Zu wissen, wie sich ein derartiger Schaden ankündigt, ist daher Gold wert.

Diese Anzeichen kündigen einen Motorschaden an


Dass ein Motorschaden aus dem Nichts heraus ohne jegliche Vorzeichen auftritt, ist nur extrem selten der Fall. Wer genau hinschaut, kann einen Motorschaden also vermeiden, indem er seine Vorboten erkennt. Dazu gehört zum Beispiel eine nachlassende Leistung, die sich besonders bei einer höheren Zuladung oder Steigungen bemerkbar macht. Auch gelegentliche Fehlstarts der Zündung sollten als eindeutiges Indiz für ein Motorproblem gewertet werden. 

Bei den meisten Motorschäden ist es so, dass Geräusche auf die Probleme mit dem Motor hinweisen. Womöglich brummt der Motor oder er quietscht. Bei quietschenden Störgeräuschen ist erst einmal davon auszugehen, dass der Keilriemen in naher Zukunft reißen könnte. Sofern eine Motorkontrollleuchte im Cockpit vorhanden ist, kann sie ebenfalls auf einen möglichen Schaden, wie zum Beispiel auf eine defekte Lambdasonde, hinweisen. 

Schaltet sich die Motorölwarnleuchte ein, so gilt es, umgehend Öl nachzufüllen. Wer mit zu wenig Motoröl unterwegs ist, der fährt schlichtweg auf einen Motortotalschaden zu, wobei sich dieser kostspielige Schaden durch rasches Einschreiten hätte vermeiden lassen.

Den Motor in der Werkstatt überprüfen lassen


Wenn die genannten Symptome einen vermeintlichen Schaden ankündigen, ist eine Fahrt in die Werkstatt Ihres Vertrauens sinnvoll. Motoröl können Sie selbstverständlich selbst nachfüllen, wobei es auf die korrekte Ölsorte zu achten gilt. Haben Sie jedoch gerade erst Motoröl nachgefüllt, wenn die Kontrollleuchte für das Öl erneut aufleuchtet, kann es sein, dass Ihr Wagen Öl durch ein Leck verliert. Diese Reparatur überlassen Sie lieber einer Fachwerkstatt.

Viele kleine Reparaturen, die vor einem Motorschaden anstehen, sind im Übrigen recht kostengünstig. Ein Leck lässt sich für 100 bis 200 Euro durch einen Profi beheben. Leuchtet die Motorkontrollleuchte aufgrund einer fehlerhaften Batterie auf, so ist diese Reparatur ebenfalls für kleines Geld möglich. Füllen Sie hingegen kein Öl nach, so kann Sie der Motoraustausch nach einem Totalschaden mehrere Tausend Euro kosten. Bei einem Oldtimer müssen Sie zusätzlich damit rechnen, dass der passende Motor vielleicht nur mühsam oder gar nicht zu besorgen ist.

Während ein defekter Keilriemen ebenfalls kaum ins Geld geht, kostet der Austausch der Lambdasonde gut und gerne 200 bis 250 Euro. Auch das ist jedoch im Vergleich zu einem Motortotalschaden nur eine kleine Summe. Der Austausch der Sonde wird zudem vom Gesetzgeber vorgeschrieben. 

Auch in die regelmäßige Wartung des eigenen Fahrzeugs gilt es zu investieren. Denn die meisten Motoren gehen deshalb kaputt, da sie von einem übermäßigen Verschleiß aufgrund der fehlenden Wartung betroffen sind. Allerdings hält kein Motor ewig. Nach Hundertausenden von gefahrenen Kilometern wird es daher schlichtweg an der Zeit für einen neuen Motor sein.